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Spontan Lust auf eine Radtour, die neben Sport auch kulturelle und kulinarische Erfahrungen miteinschliesst? Dann meldet Euch noch schnell für die “Cusco Mix Mountain Bike Tour” am kommenden Samstag (25.April) an. Es sind noch 5 freie Plätze zu vergeben!

Die Kosten richten sich nach der Teilnehmerzahl und beinhalten zwei Radtourführer, Mountain Bikes, Sicherheitsausrüstung (Helm, Handschuhe, Sicherheitsweste), Snacks für unterwegs, Trinkwasser, private Tourführer für Besuch der archäologischen Stätten, ein  typisches Lunchpaket, ein peruanisches Bier pro Person, typischen frischgepressten Saft auf dem Markt, ein Erste-Hilfe-Paket & Sauerstoff.

Preise

2 Gäste: $ 90.00 USD pro Person
3 Gäste: $ 82.00 USD pro Person
4 Gäste: $ 68.00 USD pro Person
5 – 7 Gäste: $ 60.00 USD pro Person

Nähere Infos zur Tour könnt ihr dem Flyer entnehmen ;)

Tasting The Road group info Cusco Mix ger

Neulich auf dem Land…

Am Wochenende beschlossen wir, dass es mal wieder Zeit wäre, aus dem touristischen und chaotischen Cusco zu fliehen. Wir, das sind ein paar ehemalige Sprachschüler aus Acupari, die jetzt als Voluntäre bzw. Praktikanten arbeiten und am Wochenende meist irgendwelche Ausflüge unternehmen, um sich die wunderschöne Umgebung Cuscos anzuschauen. Oder wie gesagt um einfach nur rauszukommen:-)
Wir trafen uns also in der Calle Puputi, wo die Busse Richtung Calca, Pisac oder Urubamba abfahren – oder auch „PISACCALCURUBAMBA“, wie es einem aus allen Ecken (und Garagen) von den Busfahrern entgegengebrüllt wird. Wenn man in einer Gruppe reisen möchte, ist es schon schwieriger, auf Anhieb einen Bus zu ergattern, in dem alle Platz finden. Und „Platz“ ist hier manchmal schon übertrieben: den Busfahrern ist es egal, mit welchem Komfort ihre Gäste reisen, sodass bei Bedarf auf den guten, alten Klapptstuhl zurückgegriffen wird, der zwischen die Sitze gequetscht wird. So war es auch diesmal. Die gute Nachricht: alle haben überlebt, wenn auch mit dem einen oder anderen blauen Fleck mehr;-) Und so gelangten wir nach einer 50-minütigen Busfahrt schliesslich nach Calca, wo wir eine Nacht im Landhaus eines Freundes unterkamen.

Am nächsten Morgen sollte es für die Sportler unter uns zum Wandern gehen, während eine Freundin und ich nach Pisac auf den Markt wollten. Es kam allerdings anders. Nachdem alle bis um 10 am geschlafen hatten, artete das Frühstück zu einem Brunch aus, der sich bis um 1 pm zog und sämtliche ambitionierten Pläne zunichte machte. Irgendwie störte es allerdings keinen von uns so richtig, und die Stimmung war gut, als wir stattdessen beschlossen, ein wenig mit dem Auto durch die peruanische Landschaft zu cruisen. Wir fuhren durch Huaran, Arin, Huayocari, Huallabamba bis nach Yucay, wo wir in dem hübschen Restaurant „Mixtura Valle“ eine ausgedehnte (Sonnen-) Pause sowie jede Menge Fotos machten.

Restaurant

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Anschliessend traten wir die Heimreise an, um Abends wieder in Cusco zu sein – nicht ohne Hindernisse, wie man unten sieht… die Batterie hatte uns kurz im Stich gelassen. Schade.

 

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Gott sei Dank funktionierte das Auto schnell wieder, und wir konnten weiterfahren. Unterwegs mussten wir dann allerdings unbedingt noch an einer ungewöhnlichen Konstruktion anhalten, die wohl zur Überquerung eines Flusses dient. Aber macht Euch selbst ein Bild:

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Ansonsten ist mir wieder einmal aufgefallen, dass jedes noch so kleine Dorf einen eigenen kleinen Fussballplatz vorweisen kann, auf dem sich kleine und grosse „Profis“ tummeln. Manchmal sogar mit Tribünen ;-)

 

Mountain Bike Tour

Erlebe Mountainbiking im Heiligen Tal der Inkas! Die professionell geführten Touren von “Tasting the Road” kombinieren Sport, Kultur und typisches peruanisches Essen. Gesprochen wird Deutsch, Englisch und Spanisch. Für die Tour am Mittwoch, den 20. Mai, sind noch 4 freie Plätze für Actionbegeisterte zu vergeben.

Die Preise (siehe Flyer) richten sich nach der Anzahl der Teilnehmer und umfassen: zwei Radtourführer, Full Suspension Mountain Bikes, Sicherheitsausrüstung (Full Face Helme, Ellbogenschützer, Knie/Schienbeinschützer, Handschuhe, Sicherheitsweste), Snacks, Trinkwasser, Privattransport mit Fahrer, typisches peruanisches Box Lunch, ein peruanisches Bier pro Teilnehmer sowie Erste Hilfe & Sauerstoff.

Sichert Euch die letzten Plätze – ganz nach dem Motto “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”!! ;-)

Grosses Aufgebot auf der Plaza de Armas in Cusco: Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt bei seinem Besuch der Kathedrale von Cusco in der letzten Woche.

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Gauck Gattin

Foto unten: Gauck mit Gefolge sowie mit Maria Jürgens von Acupari links im Bild:

Gauck Gruppe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gauck am Machu Picchu

In den letzten Tagen herrschte ein vergleichsweise auffälliger Medienrummel in der andinen Stadt Cusco. Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck besuchte als Teil einer offiziellen Perureise die antike Inkastätte Machu Picchu, nachdem er vergangenen Donnerstag in Lima angekommen war. In der Hauptstadt traf er auf den peruanischen Ministerpräsidenten Ollanta Huamala Tasso und wohnte einer Gedenkfeier sowie der Eröffnung einer Ausstellung zu Ehren der Opfer aus den bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen zwischen der linken Guerilla und den Militärs seit den 1980er Jahren bei. Im Verlauf seiner Reise zeigte sich Gauck begeistert von Peru, während der peruanische Ministerpraesident die besondere Beziehung zwischen Deutschland und dem südamerikanischen Staat hervorhob. Gaucks nächste Etappen nach Lima waren Ayacucho und Cusco, von wo er am Montag den Machu Picchu besichtigte.

Der tragische Absturz einer Germanwings-Maschine über den südfranzösischen Alpen sorgte für ein abruptes Ende von Gaucks Südamerikareise: Anstatt wie geplant weiter nach Uruguay zu reisen, flog Gauck zurück nach Berlin. Der Tod der 150 Insassen des Airbus’ rief international grosse Trauer und Bestürzung hervor.

 

Peru und Cusco sind für uns Neuankömmlinge nicht immer gleich zu durchschauen.. Wie funktionieren die Sachen hier? Wie bewegt man sich am schnellsten (und günstigsten) von A nach B? Wo und wie kann man den Tag verbringen?

Viele, viele Agenturen bieten ihre Hilfe an, aber man muss nicht immer auf sie zurückgreifen. Eine kleine Wanderung wie zum Beispiel die von Chinchero nach Urquillos im Heilligen Tal lässt sich ganz leicht selbst organisieren.

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Was braucht man: Ein bisschen Kleingeld für die Colectivos (etwas mehr, wenn man es sich zum Abschluss in Urubamba noch gut gehen lassen will), feste Schuhe, Sonnenschutz (Hut + Creme), ausreichend Wasser und Proviant und natürlich warme Sachen (für alle Fälle).

Los gehts in der Av. Grau/ Pavitos: Hier fahren die Colectivos Richtung Urubamba ab. Eine Fahrt bis Chinchero kostet aktuell etwa 6 Soles.

In Chinchero angekommen biegt man von der Hauptstraße direkt an der Haltestelle rechts ab und an der zweiten Kreuzung links. Hier geht es etwas bergab, vorbei an einem großen Park-/ Marktplatz (sonntags gibt es hier immer einen Markt mit Textilien und Kunsthandwerk) und die Pionierblasen unter den Wanderern haben die Möglichkeit die (blauhausigen) Örtlichkeiten zu erkunden. Ansonsten geht es links am Platz vorbei und am Ende der Straße kurz rechts und gleich wieder links. Hier solltet ihr das erste Wanderschild sehen, wenn nicht – am besten einen Einheimischen nach dem Weg nach Urquillos fragen.

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Nach etwa 150m könnt ihr ein ‘kleines’ Hinweisschild betrachten und dann beginnt der Weg bergab nach Urquillos. Zur Sicherheit gibts unterwegs auch noch ein paar weitere steinerne Wegweiser, mit zunehmender Wegstrecke werden die aber weniger.

Zunächst aber passiert man die Ruinen von Chinchero (unterhalb und ohne Eintritt zu bezahlen).

Die Wanderung dauert insgesamt etwa 3 Stunden und da es stets bergabgeht ist allenfalls die Koordinationsfähigkeit gefragt. Im Gegenzug kann man immer wieder fantastische Ausblicke genießen.

Da der Weg immer nur geradeaus geht und man das Ziel (Urquillos im Tal) oft vor Augen hat, ist er eher unproblematisch. Insgesamt gibt es nur zwei Kreuzungen an denen man sich entscheiden muss, und da gilt wie so oft: nur der linke Weg ist der rechte :)

Auch in der Trockenzeit kann man immer wieder ein paar blühende Schönheiten sehen.

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Nach etwa zwei Stunden erreicht man schließlich den Rand von Urquillos und später den Hauptplatz.

Von hier aus sind es nur noch wenige Minuten bis zur Hauptstraße und damit zum Ende der Wanderung. Auf der anderen Seite des Platzes folgt man der Straße bis man schließlich den Fluss erreicht. Den überquert man auf einer modernen Hängebrücke, die jedoch beträchtlich schwankt und wippt wenn gleichzeitig auch Autos darauf unterwegs sind.

An der Hauptstraße angekommen, nimmt man am Besten ein Colectivo nach Urubamba (S./1 p.P.) Wer möchte kann am ‘Bahnhof’ direkt ein Colectivo zurück nach Cusco nehmen (S./6) oder sich erstmal in einem der vielen Restaurants stärken. Da diese z. T. sehr versteckt gelegen sind, empfiehlt es sich vorab via Internet ein bisschen zu stöbern, um vielleicht eines mit hübschem Garten zu finden.

Wir hatten Glück und sind quasi drüber gestoplert, als wir die Hoffnung schon aufgegeben hatten..: Tarwi im El Huacatay/ Jr. Arica 620 (zwischen Jr. Grau und Jr. Mariscal Castilla, unterhalb der Placa de Armas/ Urubamba)

Tarwi

Viel Spass beim Nachwandern ..

Jana

Heilig’s Blechle..

Wenn man an einem Sonntag (oder x-beliebigen anderen Tag) auf einer Landstraße (oder x-beliebigen anderen Straße) unterwegs ist, und es kommen einem viele geschmückte Autos entgegen, denkt man (also zumindest ich) zuerst an eine Hochzeit – oder?

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Wenn man nun aber in Peru unterwegs ist, die vielen geschmückten Autos in wirklich g r o ß e n Abständen kommen, überhaupt  gar nicht gehupt wird (jedenfalls nicht mehr als sonst) und – vor allem – weit und breit keine Braut und kein Bräutigam in Sicht ist, beginnt man zu ahnen, dass irgendetwas anderes dahinter stecken muss.

Des Rätsels Lösung liegt in der kleinen Kirche El Señor de Huanca in der Nähe von Calca und etwa 50 km entfernt von Cusco.

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Hierher bringen die Neubesitzer ihre Autos und lassen sie segnen, um sie und sich so vor Unfällen zu schützen. Die Dekoration der Autos besteht dabei aus gelben (die Farbe des Wohlstands) Blumen, Luftschlangen und Luftballons, wobei die Autos nicht notwendigerweise neu sein müssen, nur eben neu für den Besitzer…

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Die Fotos sind situationsbedingt leider nicht die besten. Aber wer etwas mehr wissen und sehen will – über die Zeremonie und auch über die schöne Kirche und ihre Geschichte – dem empfehle ich einem der Links zu folgen:

  • über das Ritual allgemein: hier (spanisch)
  • über das Ritual in El Señor de Huanca: hier (englisch)
  • über die Kirche El Señor de Huanca:  hier (spanisch)

Soweit mein erster Post aus Cusco. Bis bald, Jana

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