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“Papa a la Huancaína” findest du in fast jeder peruanischen Speissekarte – meistens auf der Vorspeissen-Seite. Die Kartoffeln in der leckeren, leicht scharfen, knallig gelben Sosse haben wir am letzten Freitag gemeinsam mit den Spanisch-StudentInnen und ProfessorInnen zubereitet. ¡Qué rico!

Papa a la Huancaina

Hier findest du das Rezept zum Nachkochen!

Fuer 10 Personen benoetigst du diese Zutaten:

  • 10 grosse gekochte Kartoffeln
  • 5 frische Ajíes amarillos (Du bist in Deutschland? In lateinamerikanischen Laeden oder online kann man auch Ají Amarillo-Paste kaufen)
  • 400 g Weichkaese
  • 1 Tasse geroestete Erdnuesse
  • ½ Tasse gesalzene Kekse (ca. 120 g)
  • 1 Tasse Kondensmilch (ca. 250-300 ml)
  • 1 Schuss Olivenoel
  • 4 gekochte Eier
  • Salatblaetter
  • Schwarze Oliven
  • Salz
  • Wasser

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Zubereitung:

  • Entferne die Kerne der Ajíes, wasche sie und weiche sie fuer 10 Minuten in warmen Wasser ein.
  • Gebe die Erdnuesse, die Kekse, den Kaese, Salz und einen Schuss Wasser in den Mixer und vermixe die Zutaten. Gebe dann die Milch hinzu und mixe solange bis du eine cremige Konsistenz erhaelst. Zum Schluss gibst du einen Schuss Olivenoel hinzu.
  • Zum Servieren legst du auf jeden Teller einige Scheiben Kartoffeln auf ein Salatblatt, die du dann mit der Sosse begiesst. Dazu kommen zwei Scheiben Ei und 2, 3 Oliven. Und schon ist deine peruanische, vegetarische (Vor)Speisse fertig!

Papa a la Huancaína wird meist kalt serviert.

¡Buen provecho! Lass es dir schmecken! :)

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La nueva practicante

“Hola, soy Anne, la nueva practicante” – das habe ich in den letzten drei, vier Tagen schon unzaehlige Male gesagt und nun auch hier im Acupari-Blog:

Hallo ihr Lieben! Ich bin Anne, die neue Praktikantin!

Ich freue mich, die naechsten vier Monate in Acupari mitzuarbeiten, die SchuelerInnen und LehrerInnen in ihrer Arbeit zu unterstuetzen und selber viel dazu zulernen.

2014 war ich bereits fuer knappe 5 Monate in Cusco und habe ein Auslandssemester gemacht. Nun nach meinem Bachelorstudium in Medien- und Kulturwissenschaft ging es einfach nicht anders als wieder nach Cusco zu kommen. Mein Spanisch braucht eine Auffrischung und meine Nase Andenluft :) .

Hier auf dem Blog werde ich die kommenden Monate ueber alles moegliche berichten: Erlebnisse, Ausfluege, Gedanken, Impressionen – einfach vom Leben einer Acupari-Praktikantin zwischen und in diesen wunderbaren Bergen!

Cusquito

Wer zu einem günstigen Preis und innerhalb eines kurzen Zeitraums ein bisschen vom Regenwald erleben will, ist in Quillabamba richtig aufgehoben! Die kleine Stadt liegt circa 5 Stunden von Cusco entfernt, hat an sich nicht viel zu bieten, liegt aber am Anfang des Regenwaldes und ausserhalb gibt es wunderschöne Orte zu besuchen! Ideal für einen Wochenendausflug und wenn man mal raus will aus dem Touris20160313_103943[1]tendschungel in Cusco!

Das Highlight unseres Ausflugs waren wohl “7 tinajas” (7 Wasserfälle). In 20 Minuten ist man mit dem Mototaxi (eine Art Mini-Taxi, das ein bisschen wie ein umgebauter Motorroller aussieht) angekommen und ist in ein Paar Schritten an den Wasserfällen angekommen. 7 kleine Wasserfälle erstrecken sich über einen riesigen Steinvorsprung. Das Sammelbecken lädt zum Baden ein und zum entspannen! Wenn man dann einen schlammigen, relativ steilen Weg hochläuft, kann man herrliche Aussichten geniessen und richtiges Dschungel-Feeling erleben!

Das tropische Klima lädt natürlich Moskitos ein. Ich selber durfte die Erfahrung machen, dass ich trotz Mückenschutz (aus Deutschland) total zerstochen wurde! Die Peruaner haben mir dann im Nachhinein empfohlen, doch lieber den Mückenschutz zu benutzen, den man vor Ort kaufen kann…die Info kam für mich leider zu spät…;)

Alles in Allem ein Ort, der sich auf jeden Fall lohnt! Wenn man etwas mehr Zeit als nur 2 Tage mitbringt, kann man noch weiter ausserhalb weitere schöne Orte bewundern!

Ollantaytambo

¡Hola!

am letzten Wochenende waren wir in Ollantaytambo. Nicht nur die beeindruckende Ruine ist sehenswert, sondern auch das kleine Örtchen! Mit dem Colectivo sind wir20160305_135148[1] nach circa 1 1/2 Stunden Fahrt angekommen. Direkt ging es los, die Ruine zu besichtigen. Steil geht geht es eine Treppe entlang von Inka-Terrassen hoch und man bekommt eine erste tolle Aussicht. Ist man oben angekommen, kann man viele Anteile des ehemals riesigen Inka-Komplexes bewundern und natürlich den Blick auf die Landschaft geniessen.

Mein persönliches Highlight war ein kleiner Wanderweg, den wir zufällig entdeckt haben und der bis oben auf den Berg führt. Da der Weg etwas verbogen liegt und seh steil hinauf geht, verirren sich nur sehr wenige Touristen dorthin und man kann den Blick von _MG_9119[1]oben auf die Ruine und in die Ferne für sich allein geniessen! Ein wunderschöner Ort!

Nach der Besichtigung der Ruine ging es für uns dann weiter in die Stadt. Als einziges verbliebenes Beispiel für die Stadtplanung der Inka ist Ollantaytambo von vielen kleinen Kassen und Bächen durchzogen und lädt zum stundenlangen herumschlendern ein. Wegen dieser Besonderheit ist das Dorf natürlich touristisch sehr geprägt, was das Bild der Stadt leider etwas verfälscht (auch deshalb, weil von dem Bahnhof in Ollantaytambo der Zug nach Machu Picchu abfährt und deshalb jeden Tag Massen an Touristen ankommen.).

Auf dem Rückweg erwartete uns dann noch ein kleines Abenteuer. Auf der Strasse, die aus der Stadt herausführt, schien ein Unfall gewesen zu sein und wir kamen nicht durch. Die einzige Alternative, um wegzukommen, war eine 45 minütige Fahrt über eine Schotterpiste. Teil der _MG_9040[1]Strecke ist eine Brücke, auf der gross geschrieben steht: PROHIBIDO PASA DE VEHICULOS! (Durchfahrt für Kraftfahrzeuge verboten!) In Peru ist das allerdings kein Problem! Alle Fahrgäste sind aus dem Minibus raus und der Bus ist trotzdem rüber gefahren. Natürlich ist niemandem etwas passiert :)

Ein Ausflug, der sich auf jeden Fall lohnt, wenn man in Cusco ist!

¡Hasta pronto!

Colca und Pisac

¡Hola!

Am letzten Donnerstag stand eine Exkursion mit allen deutschen Schülern von Acupari an. Eigentlich sollte es zum Killarumiyoq gehen, wetterbedingt haben sich unsere Reisepläne dann aber spontan geändert: Es ging zu der Pilgerstätte Señor de HuP1110017anca in Colca und anschliessend nach Pisac.

Die Pilgerstätte Señor de Huanca beruht auf einer Christuserscheinung und dient heute insbesondere zur Segnung neuer Autos. In einem Dorf kurz vor der Pilgerstätte versuchen daher die Menschen Blumengestecke, Kerzen und Bilder von Heiligen zu verkaufen. (Insbesondere unser Minibus voller “Touristen” wurde belagert, sodass nach kurzer Zeit durch alle Fenster Blumen in den Bus hineingereicht wurden. Unabhängig davon, ob wir welche kaufen wollten, oder nicht.)Die Autos werden mit Blumen verziert P1110048und fahren dann hoch zur Pilgerstätte, wo die Motorhaube geöffnet wird und gesegnet wird. Einmal im Jahr, am 14. September, strömen Tausende von Menschen zu der Pilgerstätte, um das Fest des Señors de Huanca zu feiern.

Je näher wir der PP1110065-1[1]ilgerstätte kamen, umso besser wurde das Wetter. So konnten wir ein paar Kilometer Richtung Pisac wandern und die wundervolle Aussicht geniessen.

In Pisac angekommen haben wir den wundervollen Markt besucht. Natürlich ist alles komplett auf Touristen ausgelegt, aber auf dem grössten Markt der Region kann man Ewigkeiten stöbern!

Alles in allem war es (insbesondere weil der Regen sich schnell verzogen hat) ein sehr gelungener Ausflug!

¡Hasta pronto!

Cusco und das Wetter

Wenn man während der Regenzeit nach Cusco kommt, lernt man schnell, dass das Wetter macht, was es will. In einem Moment scheint die Sonne und schaut man für 5 Minu20160223_155204[1]ten nicht auf den Himmel, regnet es in Strömen! So schnell wie der Regen kommt, geht er aber (meistens) auch wieder :)

Wenn es einmal anfängt zu regnen, wechselt sich das Bild auf den Strassen binnen Minuten: Die Strassenverkäufer wechseln von Sonnenbrillen, Bildern, Pullovern oder Schmuck auf bunte Regen-20160223_154929[1]Ponchos und Regenschirme, alle Menschen auf dem Plaza de Armas drängeln sich unter die Dächer und der Platz selber ist wie leergefegt. Auf den auf- und absteigenden Strassen bilden sich Bäche an den Bürgersteigen und von den Dächern fliesst das Wasser. Das macht es einem zum Beispiel schwer, einfach nur aus dem Taxi auszusteigen ohne mit dem ganzen Fuss unter Wasser zu stehen. An sich ein Bild, das man auch von anderen Städten kennt. Mit der Ausnahme, dass sich dieses Spektakel innerhalb von Minuten abspielt.

Was sollte man beachten, wenn man in Cusco unterwegs ist? Auf jeden Fall sollte man, sobald die Wege nass werden, nur vorsichtig einen Fuss vor den anderen setzen. Die Strassen werden nämlich enorm rutschig, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen! (Auch Wanderschuhe machen es einem nicht leichter…) AusDSCF0221[1]serdem ist natürlich eine Regenjacke von Vorteil (sobald man länger als 5 MInuten draussen ist, darf die nicht fehlen!). Im Notfall helfen da aber natürlich auch die Strassenverkäufer aus. Man ist also nicht gezwungen, nass durch die Gegend zu laufen :)

Natürlich bringt das Wetter so seine Tücken mit sich, aber es gibt auch schöne Seiten! Zum Einen dauert der Regen ja meist nicht so lange an und zum anderen bekommt man die MögliDSCF0213[1]chkeit, unglaubliche Wolkenformationen oder Regenbögen zu beobachten!

Und es gilt ja sowieso:
Es gibt kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung!

¡Hasta pronto!

¡Hola! Hallo!

Mein Name ist Lena und ich bin die neue Praktikantin bei Acupari.

Ich bin 26 Jahre alt und komme aus Muenster in Deutschland. Von September bis Dezember 2011 war ich bereits fuer 3 Monate als Schuelerin bei Acupari. Ich bin vor 2 Tagen wieder in Cusco angekommen und fuehle mich direkt total wohl. Es ist unglaublich, wie schnell man sich wieder heimisch fuehlt!

In Deutschland studiere ich Pflegepaedagogik und arbeite nebenbei als Krankenschwester. Im Rahmen des Studiums habe ich die Moeglichkeit bekommen, ueber ein Projekt fuer 6 Wochen im Ausland arbeiten zu koennen. Da habe ich nicht lange gezoegert und wieder Kontakt zu Acupari aufgenommen. Fuer mich stand fest, dass ich unbedingt noch einmal nach Peru moechte, nicht zuletzt, um die Orte zu bereisen, zu denen ich es 2011 leider nicht geschafft habe.

Fuer die kommenden 6 Wochen werde ich meine Erlebnisse, Erfahrungen und Eindruecke mit euch teilen.

Ich bin total gluecklich hier zu sein und freue mich auf eine spannende, ereignisreiche und aufregende Zeit!

¡Hasta pronto!

Neues Jahr neues Glück

Advent Advent die erste Kerze brennt, erst eine dann zwei, drei und schneller als man sich

versieht brennt dann auch schon die vierte Kerze.

Weihnachten in Peru

Ich habe ja einen Weihnachtsbaum gebastelt, natürlich brav recycelt aus alten Plastikflaschen.

Geschmückt mit Lametter und kleinen Panflöten Anstecker.
An stelle eines Sternes an der Spitze, schmückt unser Baum eine Schleife in peruanischen Farben.

Ja und hier die lang ersehnte Auflösung:

Apartment Navidena (2)

Santurantikuy

Das ist der Weihnachtsmarkt hier in Cusco.
Er findet jedes Jahr am 23 und 24.12. auf der Plaza Major statt also auf dem Plaza de Armas.
Santurantikuy ist Quechua und heisst “Venta de Santos” also Verkauf von Heiligen.
Entwickelt und organisiert wird er jedes Jahr von Handwerkern die von überall her von Cusco kommen.
Verkauft wird alles rund um die Grippe.

Navideña en Acupari

Acupari navidena (9)

 

Acupari navidena (2)

Am 18. Dezember gab es die Reunion Navideña hier in der Acupari Schule.

Es wurde Glühwein getrunken, Stollen und Kuchen gegessen, geredet, gelacht und gesungen.

Gegen Ende folgte dann auch schon der Höhepunkt des Abends: Ein Wettbewerb. Ob alleine oder in der Gruppe,

jeder wurde kreativ, als es hiess; “Der Gewinner bekommt einen Schokoladen Nikolaus” es wurde fleissig gedichtet, geschrieben, die Köpfe rauchten. 4 Zeilen Poesie über Weihnachten in Deutsch oder Spanisch.

Acupari navidena (6)

 

Acupari navidenaAcupari navidena (5)

Acupari navidena (10)Acupari navidena (3)

Acupari navidena (8)

Und da war er dann auch schon… Stille Nacht.. Die heilige Nacht..
Zusammen in der WG haben wir gekocht, Pedro etwas typisches Peruanisches und Ich Kartoffelsalat und Wiener.
Zusammen gegessen und zusammen Wein, Bier und Pisco Sour getrunken. Ein wunderschöner Abend der durch das
grosse Feuerwerk um Mitternacht gekrönt wurde!

Ja und so schnell ist also wieder ein Jahr vorbei… Tschüss 2015 und Hallo 2016!!

Silvester in Peru ist auch eine kleine Besonderheit.
Man trägt aufjedenfall etwas gelbes, denn das bringt nicht nur Glück sondern auch einen Geldsegen im nächsten Jahr.

Es gibt viele Märkte hier in Cusco, in denen nur gelbe Dinge verkauft werden.

Ich war mit all meinen Liebsten in meiner Lieblingsbar, im Limbus.
Von dort aus hatten wir einen einzigartigen Blick über Cusco und dem Feuerwerk!

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!
…Gesundheit, Mut, Glück und was man sich nicht alles wünscht..

..Prospero Año!!!

ano nuevo

Meine Lieblingsorte

In nur drei Tagen bin ich bereits ganze 8 Monate hier in Cusco.. hier in Peru.

Es ist unvorstellbar, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man nicht moechte dass die Zeit schnell vergeht.

Ich habe viele Freunde gewonnen und durch diese viele Lieblingsorte gefunden.

Meine Top Fuenf stelle ich euch hier vor:

Ich liiiiibe Fruehstueck! Ohne Fruehstueck geht gar nichts finde ich.

Top Ort fuer das leckerste Desayuno: Meeting Place.

Meeting Place ist ein kleines gemuetliches Cafe am Plaza San Blas, dass den Hauptteil seiner Einnahmen spendet. Dies ist moeglich, da zum einen die Loehne weg fallen (es arbeiten nur Freiwillige dort) zum anderen durch den Verkauf vieler anderer Dinge z.B. gemalte Weltkarten oder Cafe. u. A. fliessen spenden in den Club C.O.R.A.S.O.N. naehe des Flughafens. Ich selbst habe dort auch mal eine Woche gearbeitet. Ein wundervolles Projekt und eine tolle Idee ein solches Cafe zu eroeffnen und zu leiten.

Meeting Place

Naechster Ort: Mercado San Blas

Es gab Zeiten da habe ich jeden Tag bei “Rita” gegessen. Leider finde ich nun nicht mehr tagtaeglich die Zeit dafuer, allerdings gehe ich noch sehr oft zu ihr. Ob alleine oder mit Freunden, Mitbewohner. Bei Rita sind immer alle glueclich satt.

San Blas

Limbus Bar

Durch eine Freundin die mich eines Abends mit genommen hat, habe ich diesen wunderschoenen Ort gefunden und direkt in mein Herz geschlossen. Die Limbus Bar befindet sich noch hoeher von San Blas und unterhalb eines Miradors (Aussichtsplattform). Super leckeres Essen, leckere Cocktails. Die Mitarbeiter stets gut gelaunt und freundlich und das Ambiente gerade wenn es dunkel ist und man das leuchtende Cusco von oben sieht: UNBEZAHLBAR. Ich liebe die Glitzerberge von Cusco!

 Limbus

Santuario Animal de Ccochahuasi

Eines der Projekte die ich besucht habe in meiner Zeit hier in Cusco. Man kann dort nicht nur Freiwilligenarbeit leisten, sondern auch einen sehr schoenen Tag verbringen. Mit Picknick im Gepaeck kann man in der herrlichen Natur und von Tieren umgeben  seinen Tag geniessen.

 Wildlife

“Zuhause” ist es doch am schoensten

Jede Sekunde geniesse ich in meinem Apartment in San Jeronimo. Eine tolle Wohngegend, ohne jeglichen Tourismus. Hier habe ich geweint und gelacht. Nette und weniger nette Menschen willkommen und verabschiedet. Freundschaften geschlossen und Streit gehabt. Hier habe ich Krankheiten auskuriert und meine Gesundheit gefeiert. Den ganzen Tag mit Jogginghose auf der Couch verbracht oder mich fuer Partys aufgehuebscht. Fast alles spielt sich hier in den vier Waenden ab, also geniesst jede Minute mit euren liebsten, denn Zuhause ist es doch am schoensten.

Family Dinner und Movie Night

 

Manu Nationalpark

Auf dem Weg in den Manu Nationalpark..

 Für den ersten Stop ging es für uns zu den Ruinen von Ninamarka.

In Ninamarka auch „Fire Village“ befinden sich rund 30 Chullpas aus der Pre-Inka Zeit

(Chullpas sind alte, antike Aymara-Begräbnistürme. Sie wurden ursprünglich für hochgesinnte Personen oder Personen edler Abstammung gebaut.)

Danach weiter durch Paucartambo.

Die „Blumenstadt“ liegt auf ca. 2800 m und hat dadurch ein angenehmes, frühlingshaftes Klima.

Zu Inkazeiten war Paucartambo ein wichtiger Kontrollposten an der Südgrenze des Inkaimperiums.

Leider wurde aus diesem Ort zur spanischen Herrschaft eine Sklavenkolonie.

Aus dieser Zeit stammt die „Fiesta de la Virgen del Carmen“. Alljährlich Mitte Juli wird diese vier Tage lang ausgelassen gefeiert.

Sehr sehenswert ist außerdem das 2013 eröffnete Museum „El Museo de los Pueblos“.

Dieses zeigt alle Highlights über die Geografie, Historik, Kultur, Religion, das Amazonische Profil, über Rhythmen und Hoffnungen der Bewohner des kleinen kolonialen Städtchens.

Weiter nach Pilcopata und nach Atalaya, Ankunft im Manu Nationalpark.

Einfach Atemberaubend! Dieser Blick in die fernen grünen Wälder.

Überall auf dem Weg begegneten uns Affen.

Vogelbeobachtung in einer kleinen hölzernen Hütte am Hang.

Abends in unserer Lodge:

Einfach nur Dasitzen, den Klängen der Kröten, Vögel und Grillen lauschen.

Keine Flugzeuge, kein Hundegebell, keine Marktschreier.

Ich genieße diese frische Luft und das warme Klima und vor allem die Stille!

 Manu2

Am nächsten Morgen auf zur ersten Wanderung durch die Gärten der Lodge.

Viele Erklärungen zu Früchten, Pflanzen und Tieren.

Danach weiter ins Hospital „Dos Loritos“. Dieses peppt verletzte Wildtiere auf,

bevor diese wieder in den Wald zurück dürfen.

Die wilden Affen springen auf einen drauf, die Vögel fliegen auf deine Schulter und

die Schweinchen kommen ebenfalls neugierig auf einen zu.

             Manu3

Ab mit dem Boot zum Ziplining mitten im Jungle! Adrenalin schießt durch deinen Körper,

wenn du dich am Ende von einem riesigen Baum abseilen musst um wieder zurück auf

die Erde zu gelangen.

Dann weiter zur 2-Stündigen Wanderung durch den Wald.

Am dritten Tag ging es bereits um 05.30 zur Vogelbeobachtung. Aufgrund der vielen Falken

haben wir allerdings keine Vögel angetroffen…

Nachdem wir gefrühstückt hatten, kam dann der Powertrip!

5-Stunden durch den Regenwald, bevor man den unglaublich und wunderschönen Ausblick

über die Regenwälder genießen kann.

Nach einer kleinen Pause ging es direkt weiter mit dem Boot zur anderen Flussseite zur nächsten

Wanderung zum „Machu Huasi Lake“.

Wundervolle Bootstour auf alten traditionellen Booten zur Tierbeobachtung.

Abends ausklang bevor es nach dem Cena müde und kaputt ins Bett ging.

Am Sonntag hieß es dann schon wieder ab ins kalte Cusco.

Alleine 4 ½ Stunden dauert es bis man das weite Grün des Manu Parks verlassen hat.

Faszination Regenwald

Wie im „Reise Know-How Peru“ schon wunderbar beschrieben, „Kaum jemand kann sich dem

Bann entziehen, den der Regenwald mit seiner unverfälschten Natur ausübt“.

Ja eine Wanderung hierdurch wird zum unvergesslichen Erlebnis! Die Pfade sind zu gewuchert,

die Guides schlagen die Wege mit Macheten für einen frei.

Unser Guide Roberto hatte stets eine Mappe bei sich und erklärte uns die Pflanzen ausführlich,

mit Bedeutungen und welchen Nutzen sie haben.

 Manu1

Der Manu-Nationalpark ist ein verlorenes Paradies welches im Jahr 1987 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Er ist einer der wenigen noch intakten Urwaldgebiete der Welt und ebenfalls der größte Urwaldnationalpark der Erde.

Um dieses Paradies zu schützen wurde er in verschiedene Zonen eingeteilt.

Nur eine dieser Zonen (Zona Cultural) ist frei zugänglich, damit Besucher die Möglichkeit haben, dieses einzigartige Naturreservat kennen zu lernen.

In die Zona Experimental kann man nur mit einer Genehmigung. Diese sind streng limitiert und nur über Agenturen zu bekommen.

Der Zutritt in die Zona Natural, Zona de Proteccion Estricta ist streng verboten und komplette Sperrzone. In dieser leben nicht oder wenig kontaktierte Indianergruppen.

In einer vierten Zone welches nur für die Volksstämme der „Nahua“ und „Kugapakori“ zugänglich ist, können die Indigena ihrem traditionellen Urwaldleben nachgehen.

Artenvielfalt

Der Nationalpark erstreckt sich über unterschiedliche Öko- bzw. Höhezonen und beherbergt pro Hektar rund 200 verschiedene Säugetiere, 1000 Vogelarten, 15.000 Pflanzen und mehr als 200 Baumarten. Weite Teile des Parks sind noch immer unerforscht.

Bromelien, Epiphyten und Baumfarne.

Brillen- und Mohrenkaimane, Schienenschildkröten, Riesenotter und Jaguare. Ameisenbären, Tapire, Brillenbären, Sumpfschweine und Affen.

13 Affenarten wurden bisher gesichtet, Zwergseidenäffchen, Kaiserschnurbart- und Baumrückentamarine, Musmuqui (einzige Nachtaffe der Welt) und Tamarine (kleinste Affen der Welt).

Seltene und ungewöhnliche Vogelarten.

Schneckenfressende Kragenkraniche, rote Felsenhähne, blätterfressende Hoatzine und kormoranartige Schlangenhalsvögel.

Als Abschluss kann man wirklich nur noch eines sagen:

Save the Rainforest!

„Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie, wie sie ist.

- Samuel Johnson -

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