Feed on
Posts
Comments

Hallo ihr Lieben,

diesen Sonntag habe ich statt einem Abendteuerurlaub einen entspannten Sonntag bevorzugut, denn jeder braucht ja mal eine Pause und Zeit zum entspannen :)

Ein wirklich toller Ort, um sich zu erholen ist der “Templo de la Luna” , nicht weit entfernt vom “Cristo blanco” und “Sacsayhuaman”. Zu erreichen ist der Sonnentempel entweder mit dem Bus, der allerdings nur von der “Avenida de Cultura” abfährt, zu Fuss (min. 30-40 Minuten mit vielen Treppen) oder mit dem Taxi für 12 Soles.  Fragt mehrere Taxis, denn es gibt sogar Taxifahrer die bis zu 25 Soles verlangen.

Einmal angekommen, müsst ihr erst ein Stück über Felder und Wiesen laufen, denn der Tempel ist ein bisschen versteckt. Der Vorteil ist dabei, dass es hier so gut wie keine Touristen gibt. Man begenet häufig Peruanern mit ihren Familien, die Ball spielen oder ein Picknick machen. Ausserdem gibt es einige Mutige, die mit dem Mountainbike oder dem Motorrad die kurvigen Wege langfahren.

Der Tempel sieht genauer gesagt aus wie ein riessiger Stein mit einigen Höhlen, von denen man die meisten aber leider nicht betreten darf (Früher wurden dort menschliche Überreste gefunden.)

Trotzdem hat dieser Ort etwas Magisches. Allein die Aussicht von oben ist atemberaubend und durch die fehlenden Touristen kann man in Ruhe die ganze Schönheit der Landschaft bewundern. Viele Peruaner sagen ausserdem, dass sich an diesem Ort ganz besondere Energien befinden. Die Inka haben in diesem Tempel damals viele Zeremonien abgehalten, um den Sonnengott zu ehren.

Wenn man einmal komplett um den Tempel rumgegangen ist, gelangt man zu einigen Feldern auf den meistens Pferde grasen. Spontan kann man sich dort zu einer Pferdetour überreden lassen, zum Beispiel 30 Minuten für 15 Soles. Die Kombination aus gemütlichem Reiten und dem Ausblick kann ich zu 100% empfehlen.

Wenn man auch noch Glück mit dem Wetter hat, ist ein Ausflug zum “Templo de la luna” perfekt für jeden Sonntag!

Also probiert es aus ;)

Liebe Grüsse

Eure Lisa

Hallo ihr Lieben,

ich bin grad frisch aus dem Dschungel zurückgekehrt, genauer gesagt aus Puerto Maldonado. Per Flugzeug braucht man von Cusco nur ungefähr 40 Minuten und findet sich in einer total unterschiedlichen Welt wieder. Schwüles Klima, viele Moskitos und alles grün. Von Puerto Maldonado aus kann man direkt in den Dschungel “Tambopata” eintauchen und nach Taranteln, Affen und anderen Tieren suchen.

Ein absolutes Highlight für mich liegt allerdings ein bisschen ausserhalb von Puerto Maldonado. Nach einer 2 Stundenfahrt mit dem Auto durch die Pampa des Dschungels und nach zusätzlich einer Stunde durch die Berge mit unzähligen Kurven gelangt man endlich an sein Ziel: an den Wasserfall “Catarata la golondrina”. Er befindet sich sehr versteckt zwischen Bäumen und Palmen und wird normalerweise nur von Einheimischen besucht. Ich hatte Glück, denn ich habe Bekannte in Puerto Maldonado, die diesen Wasserfall kannten.

Das Wasser ist ein bisschen frisch, aber extrem klar und sauber. Man kann direkt neben oder sogar hinter den Wasserfall klettern und das Naturschauspiel bewundern. Ich hätte nie gedacht, dass so ein kleiner Wasserfall doch so viel Kraft hat. Wichtig ist auf jeden Fall ein guter Insektenschutz, sonst wird man von den Mosiktos nach diesem spekatulären Baderlebnis völlig aufgefressen.

Die drei Stundenfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt und ist für mich der Geheimtipp des Dschungels von Tambopata!

 

 

Viele Grüsse

Eure Lisa

Hallo ihr Lieben!

Ich wollte mich bei euch allen kurz vorstellen, mein Name ist Lisa, ich komme aus Hamburg, bin 26 Jahre alt und seit einer Woche die neue Praktikantin in ACUPARI. In Cusco bin ich allerdings schon etwas länger, so ungefähr 2 Monate. Durch einen glücklichen Zufall hat es mich schließlich für die nächsten 3 Monate nach ACUPARi verschlagen. Meine Aufgaben sind vorallem den interkulturellen Austausch von deutschen und peruanischen Studierenden zu fördern und das Organisieren von kulturellen Veranstaltungen. Ich helfe natürlich gerne auch an anderer Stelle, wenn Not am Mann ist. Ich  freue mich schon sehr auf die neuen Erfahrungen und interessanten Menschen, die mir sicherlich während meiner Praktikumszeit hier begegnen werden.

Ein kleiner Exkurs:

Ich schätze fast jeder, der Cusco einmal besucht hat, möchte es so schnell nicht wieder verlassen. Trotz der extrem vielen Touristen, die nur 3-5 Tage in Cusco bleiben und besonders häufig rund um den “Plaza de Armas” oder abends in den Disco´s zum Salsatanzen anzutreffen sind, sind mir persönlich schon sehr viele Deutsche bzw. Europäer begegnet, die zum dritten, zum vierten, oder zum fünften Mal nach Cusco zurückgekehrt sind. Diese Stadt hat einfach etwas Fazinierendes, was sich in Worten nicht so leicht beschreiben lässt. Nach den zwei Monaten, die ich hier in Cusco verbracht habe, kann ich bestätigen, dass dieser Ort etwas ganz besonderes ist. An jeder Straßenecke kann etwas unerwartetes passieren, also wundert euch nicht ;)

Das war heute auf dem Weg zu ACUPARI, ich glaube es hatte sich leicht verirrt oder ist weggelaufen…

 

Bis bald, eure Lisa :)

Zum Fest der Pachamama

Das es in den hier sonnigen Wintermonaten Juni bis August in Peru feierlich richtig zur Sache geht, dürfte jedem Tourist, der das schönste Andenland in diesen Monaten einmal besucht hat, bereits aufgefallen sein. Vom „Corpos Christi“ (4. Juni), „Inti Raymi“ (24. Juni – Fest der Sonne) über das Fest der „Virgen del Carmen“ am 15./16. Juli, bis hin zu Perus Nationalfeiertag am 28. Juli – der Proklamation der Unabhängigkeit Perus von der spanischen Krone. Es ist richtig was los.


Aber wohl mit das bedeutenste Fest für die indigenen Völker zu Beginn des August ist das Fest der Pachamama. Offizieller Tag unserer Mutter Erde (quechua „Pachamama“) ist hier nämlich der 01. August. Doch da ein einziger Tag lange noch nicht ausreicht, um der Quelle unseren Ursprungs, unserer Nährerin und Schützerin zu danken, wird nicht nur der 01.08. sondern im Prinzip der ganze Monat August zum Fest. Ausgiebigst wird sich in diesen Wochen mit feierlichen Opfergabe-Zeremonien bei der heilige Mutter Erde bedankt.

Auch auf der spirituellen Ebene gilt August als energetisch und magisch reichster Monat, da die Pachamama auch Vermittlerin zwischen Ober- und Unterwelt ist. Besonders intensiv und genau sollen demnach Erlebnisse u.a. in Meditation, Ayahuasca oder Zukunfsvorhersagen sein.


Bei unserem Ausflug nach Zurite mit unseren Deutschen von Acupari vor ein paar Wochen besuchten wir das „INIA“ – Instituto Nacional de Innovación Agraria, eines der wichtigsten Agrarinstitute Perus. Da wir Anfang August zu Besuch kamen, sah das „INIA“ und seine Terrassen, wo sich sonst reiche Pflanzenlandschaften erstrecken sollen, allerdings eher verlassen und triste aus. Der Aaaha-Effekt kam, als wir uns die Arbeitsprozesse und den Saisonverlauf erklären ließen.


In vidrio werden hier Samen verschiedenster Pflanzen, speziell der zahlreichen „Papa“-Sorten (Kartoffel) gezüchtet, bei dessen Prozess Bakterien und andere Schädlinge aus der Pflanze herausgefiltert werden, um qualitativ besonders hochwertige Pflanzen-DNA zu kreieren. Fortlaufend wird diese DNA-Selektion weiterentwickelt und verbessert. Gerade der Süden Perus profitiert von den „reinen“ Pflanzen, aber auch in den USA finden sich zahlreiche Abnehmer. Dort dürfen die Pflanzen, anders als jene, die innerhalb der eigenen Staatsgrenzen Perus bleiben, patentrechtlich allerdings nicht angebaut sondern nur bspw. für Kosmetikzwecke genutzt werden.
Nach den Prozessen, werden die im Glas herangewachsenen Pflanzensprösslinge im September in die Erde verpflanzt und warten dort auf die ab Oktober beginnende Regensaison. Nach der Regenzeit, ab Ende März/ Anfang April beginnt dann nach und nach die Ernte. Bis August muss alles erledigt sein, dann sind, wie wir sehen konnten, Ferien – Ferien für das Institut, die Pflanzenprozesse, die Felder. Denn es ist Zeit für das Fest der Pachamama, als Ehre und Dank für die letzte Ernte, unsere Nahrung.

Frisch zurueck aus Mexiko bin ich nun wieder in Cusco eingetrudelt und seit dieser Woche die neue Praktikantin im Acupari.
Letztes Jahr von August bis Maerz war ich schon einmal fuer ein soziales Projekt in Cusco, was mich nun u.a auch direkt noch einmal fuer drei Monate nach Cusco zurueckzieht.
Bis Ende Oktober werde ich also mit Lehrer/innen und Schueler/Innen zusammenarbeiten und freue mich besonders auf spannenden interkulturellen Austausch und Veranstaltungen im ACUPARI, neue Freundschaften und spannende Ausfluege in die atemberaubende Umgebung, die ich hier in unserem Cusco Blog gerne mit euch teilen moechte.

¡Hasta la vista und wir sehen uns!
Eure Jule

¡Gracias y Adiós!

 

Ihr Lieben,

mit diesem Blogeintrag moechte ich mich verabschieden…

Meine vier Monate Praktikum gehen in diesem Monat zu Ende – wie im Flug sind sie vergangen und ich bin wirklich traurig „Tschuess“ zu sagen. Neben der Arbeit, die mir viel Spass gemacht hat, werden mir all die lieben Menschen fehlen, die ich hier getroffen haben. Hiermit geht ein grosses Danke an euch, die mir die letzten Monate bei Acupari zu einem Fest gemacht haben.
Danke an euch Lieben: Margarita, Yvonne, Yessenia, Mauge, Sara, Roberto, Maria, Flavio, Cata,  Alipio, Balbino, Javier, Jana, Gudrun, Olga, Martina, Andrea, Omar! Und natuerlich an all die wunderbaren Spanisch- und DeutschschuelerInnen! <3

Zum Glueck ist der endgueltige Abschied fuer mich von Peru erst im September. Bald beginnt meine Reise in den Norden von Peru, die mir hoffentlich eine ebenso schoene und aufregende Zeit bescheren wird.

Ich hoffe, eines Tagen sehen wir uns wieder :)

__________________________________________________________________________________________________

Ya pasó mi tiempo en Acupari y quiero agradecerles a todos, los que han hecho mi tiempo aquí tan maravilloso.
Gracias por ayudarme con cualquiera cosa y ser amigos, gracias por venir al repaso, participar en el Stammtisch y el Café Berlin :) .

¡Voy a extrañarlos! ¡Cuídense mucho!

Nos vemos! <3

Anne

 

Restaurants der fusionierten peruanisch-chinesischen Kueche “Chifa” muss man in peruanischen Staedten nicht lange suchen. Der Arroz chaufa ist wohl das bekannteste und beliebteste Gericht dieser Kueche.

Hier findet ihr ein Rezept fuer die Variante mit Quinua. Wundert euch nicht ueber die Mengenangaben in “Tassen”, ich habe schlichtweg keine Entsprechung in Gramm gefunden… :)

Zutaten (4 Personen)

750 g                     gekochter Quinua

4                             Eier

1 TL                       Butter

2 TL                      Oel

1/2 TL                   Ingwer, gerieben

1 ½ Tassen          Huehnchenbrust, gewuerfelt

2 Tassen               Putenwurst, in Scheiben

60 ml                    Sojasauce

2                            Fruehlingszwiebeln, nur das Gruen, gehackt

1/2                        rote oder grüne Paprikaschote, gewuerfelt

100 g                    Zuckerschoten

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung

Quinua zubereiten.

Butter in einer grossen Pfanne oder Wok erhitzen, verquirlte Eier hinzugeben und braten. Omelette in kleine Stuecke zerkleinern und beiseite stellen.

Oel in einer Pfanne erhitzen und Ingwer, Huehnchen und die Wuerstchenscheiben hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer wuerzen und 5 min anbraten. Dann die Sojasosse und die Fruehlingszwiebeln dazugeben und weitere 5 min anbraten. Fuege danach die Zuckerschoten, die Paprika und den Quinua hinzu. Am Ende gibst du die Omelettestueckchen dazu und braetst alles weitere 2 min.

Buen provecho :)

Der letzte Acupari-Ausflug war ausnahmsweise einmal etwas touristischer angehaucht – aber schoene, interessante Orte ziehen nun eben Menschen an.

Der vorherige Blogeintrag schrieb schon ueber die webenden Frauen Chincheros. Diese Exkursion fuehrte mich erneut in dieses Dorf, in dem das Wissen ueber textile Muster und Handwerkskunst schon seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Unsere Spanisch-SchuelerInnen und ich liessen uns dort erklaeren, wie die Wolle hergestellt wird, mit welchen Pflanzen, Insekten und Mineralien, welche Farbtoene hergestellt werden und welche Bedeutung die verschiedenen Webmuster haben. Danach gab es Zeit, die Web-Produkte sofort bei den Herstellerinnen zu kaufen und fuer unseres Gruppenfoto wurden wir in Teile der Tracht gehuellt.

Der zweite Stopp fuehrte uns zu den Salineras in Maras, wo wir die ca. 3000 Salzbecken bestaunten, die es schon seit den Inkazeiten gibt. Die Salzbecken enthalten salzhaltiges Wasser, welches einer natuerlichen Quelle weiter oberhalb entspringt. Verdunstet das Wasser durch die Sonneneinstrahlung, entstehen Salzkristalle.

Von den Salzminen wanderten wir in Richtung Urubamba zwischen fast Canyon-aehnlichen Felsformationen entlang und beendeten diesen schoenen Tag mit einem einem Buffetessen in Urubamba.

Weben in Chinchero

Ein Besuch in der kleinen Stadt Chinchero, eine Stunde von Cusco mit dem Bus entfernt, steht auf vielen To-Do-Listen von Tourist*innen in Cusco. Auch bei der Sacred-Valley-Tour, die man in vielen Reisebueros buchen kann, ist Chinchero fester Bestandteil.
Aber warum?

Erst einmal gibt es eine schoene, archaeologische Staette, die es zu besuchen lohnt: Kolonialbauten auf Inkamauern. Sehenswert!

Und dann gibt es da noch die Weberinnen. In unzaehligen Web-Vereinen organisiert, kann man sich hier auf schoen hergerichteten Innenhoefen von Frauen in der Chinchero-Tracht zeigen lassen, wie Wolle gesponnen, natuerlich gefaerbt und verarbeitet wird. Nach dieser kostenfreien Praesentation gibt es die Chance die artesanalen Produkte oder auch Massenware zu erwerben. Von diesem Geld leben die Weberinnen und ihre Familien.

Ich und meine Freundinnen hatten, als wir letzten Mittwoch nach Chinchero fuhren, einen anderen Plan:
Ob es nun wirklich ein offizielles Angebot der Weberinnen in Chinchero ist, oder ob sie erst die Nachfrage einer Freundin „Kann man bei Ihnen auch Weben lernen?“ auf die Idee gebracht hat, wissen wir nicht. Jedenfalls verbrachten wir fast einen ganzen Tag auf einem dieser schoenen Innenhoefe und liesen uns das Weben beibringen:

Freundlich werden wir empfangen, bekommen einen Tee und sollen uns erst einmal setzen. Eine Praesentation laeuft gerade noch. Nach und nach packen die Frauen ihre Auswahl an Garn aus. Wir sollen uns Farben aussuchen. Das bereitet Kopfzerbrechen. Zu gross und schoen ist die Auswahl. Nach mehrmaligen Hin- und Herentscheiden, haben wir jeweils unsere Auswahl getroffen und die Frauen beginnen mit dem Aufspannen des Garns. Die Faeden werden in einer bestimmten Reihefolge zusammengelegt, das eine Ende an einem Pfosten und das andere Ende an uns festgebunden. Die Weberinnen machen uns vor, wie das erste (einfache) Modell funktioniert und – schon „weben“ wir.

Als es Mittag ist und schon langsam unsere Ruecken wehtun, werden wir hinters Haus gerufen. Dort werden gerade Kartoffeln aus einem Erdofen geholt: Watya! Gemeinsam mit den Weberinnen und ihren Familien machen wir am Hof Mittagspause. Ein riesen Haufen Kartoffeln vor uns, Salat und Kaese am Teller. Ein Festmahl!

Danach geht es weiter mit dem Weben, ein komplizierteres Muster steht nun auf dem Lehrplan. Wohingegen einige meiner Freundinnen schon nach 5 Minuten die Reihenfolge des Webmusters verstanden haben und selbststaendig weiterarbeiten koennen, bin ich nicht ganz so geschickt und muss immer wieder meine Lehrerin fragen, welche Faeden ich denn jetzt genau „nach oben nehmen soll“. – Naja, vielleicht ist es ja Talentsache das Weben. Als es immer kaelter wird, ist es Zeit zum Aufbruch. Wir verabschieden uns von unseren tollen Lehrerinnen und setzen uns stolz mit unseren Ergebnissen in den Bus nach Cusco. :)

 

Am letzten Exkursions-Donnerstag ging es fuer die Spanisch-SchuelerInnen zusammen mit Guide Flavio zur Inka-Staette Killarumiyoq. Der archaeologische Ort befindet sich mit dem Auto anderthalb Stunden von Cusco entfernt und gilt als mystischer Platz. Deshalb wird er regelmaessig fuer Taufen, Hochzeiten, Opferungen an die Mutter Erde (Pachamama) etc. aufgesucht. Dies hat mittlerweile dazu gefuehrt, dass 7 Soles (4 Soles fuer Studierende) Eintritt verlangt werden. Als wir dort waren, zeugten nur Konfetti und Blumen am Boden von vor kurzer Zeit abgehaltenen Feiern.

Killarumiyoq (Quechua fuer: Stein mit Mond) steht – wie der Name schon sagt – ganz im Zeichen des Mondes, der bei den Inka eine besondere, goettliche Bedeutung hatte. Killa wurde als die Frau von dem hoechsten Gott, der Sonne (Inti), und als Mutter der Sterne angesehen und verehrt. So bauten die Inka der weiblichen Gottheit Tempel und andere heilige Orte. Killarumiyoq ist einer von ihnen. Es ist ein grosses Gelaende auf dem sich einige heilige Staetten (wakas) befinden und das von einem Stueck des Qhapaq Ñan durchzogen wird. Ausserdem gibt es Hoehlen, grosse bearbeitete Felsen und eben einen Stein, in den in der inkaischen Genauigkeit ein Halbmond eingemeiselt wurde. Einen halben Tag verbrachten wir in Ruhe auf dem Gelaende – picknickend und spazierengehend. Von einer in der Naehe lebenden Familie wurden wir zum Chicha trinken eingeladen und freuten uns ueber diesen schoenen, ungeplanten Abschluss unseres Ausfluges.

Older Posts »