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Diesen Samstag bin ich von Urubamba hoch zu den Salineras gewandert. Die Strecke ist wirklich sehr schön und auch nicht sehr anstrengend. Für die etwas fauleren gibt es aber auch Pferdetouren von Urubamba aus.

Wir starteten an der Hauptstrasse in Urubamba. Vom Busbahnhof geht man die Strasse hoch (Richtung Ollantaytambo) und biegt kurz nach dem Hotel “UruTinkuy” links in einen kleinen Weg ein. Dem folgt man dann immer weiter geradeaus. Links und rechts sind auf dieser Strecke meistens Mauern, aber ab und zu erhascht mein Blicke auf den fluss Vilcanota links, oder vom ein oder anderen zauberhaften garten. Auf diesem Weg ist man relativ allein, nur manchmal öffnet sich eine kleine Tür und ein paar Kinder kommen rausgerannt.

 

Aussicht auf die Berge

Nach ca. einer halben bis dreiviertel Stunde sehr gemütlichen Laufens kommt man nach einer Wegabbiegung zu einer Hängebrücke “Arco Iris”über den Vilcanota. Sofort nach der Brücke wartet schon die Ticketverkäuferin für die Salineras (Eintritt 10 Soles) Wer sich nicht sicher ist ob er den Weg finden wird zu den Salineras, kann die Ticketverkäuferin fragen, aber eigentlich ist der Weg sehr leicht, nur immer weiter geradeaus auf dem gleichen Weg. Der aufstieg ist zwar ein wenig steil, bietet aber immer wieder schöne Aussichtspunkte.

 

Sicht von unten auf die Salineras mit Salzhaufen

Auf den ersten Blick aus der Ferne denkt man die Salineras wären Gletscher. Bestehend aus tausend kleinen Becken angelegt in Terassen erstreckt sich die Salzgewinnungsanlage vor einem.

 Bei den Salineras angelangt teilen sich die Wege. Der Hauptweg führt oben lang, oberhalb der Salineras. Nach ca. 15 Minuten kommt man dann bei einer kleinen knallroten Kapelle an, wo wir erstmal eine kleine Pause gemacht haben. Von dort aus sind es nur noch ein paar Treppenstufen bis zu den Salzbecken, und von den schattigen Bänken bei der Kapelle aus hat man eine tolle sicht von oben auf die Becken.

Kappele

 

Der zweite Weg ist streng genommengar kein Weg. Er ist etwas abenteuerlicher und setzt einen gewissen Grad an Schwindelfreiheit und Balance vorraus. Er führt unter dem Haus entlang direkt in die Salineras. Links und rechts von einem sind die Salzbecken, ein paar Männer und Frauen arbeiten in ihren Salzbecken, sonst ist niemand zu sehen. Ein paar Minuten kann man noch gemütlich auf dem ca. halben Meter breiten, mit salz belegten Weg laufen. Dannach bleiben einem nur noch die 10-20 cm breiten Mauern zwischen den Salzbecken die die Arbeiter auch benutzen. Die Becken sind nicht tief, wenn man mal ausrutscht ist das kein Problem. Allerdings sollte man irgendwann versuchen sich nach oben hoch zu arbeiten, wieder zurück auf einen kleinen Weg.

Weg zwischen 2 Salzbecken

 

Wer nach dieser Wanderung zu müde ist kann sich von oben ein Taxi nehmen oder mit einem der Busfahrer eine Mitfahrgelegenheit aushandeln. Für diejenigen, die nicht so gerne Wandern gibt es auch die Möglichkeit von Urubamba aus ein Taxi zunehmen (Am Busbahnhof) und sich entweder direkt an den Salineras absetzen lassen oder weiter oben an der Strasse und von dort aus nur abwärts zu den Salineras absteigen. Vorteil hierbei ist, dass man die Salineras zuerst von oben sieht (eindrucksvoller) und auf dem Weg dorthin Felder und Berge zu allen Seiten hat.

 

Sicht von oben auf die Salineras

Die Salineras sind eins der schönsten Sehenswürdigkeiten in Peru, und nach einer kleinen Wanderung hat man sich die Aussicht wirklich verdient.

Übrigens für die Frühaufsteher Der Ausblick auf/von den Salineras bei Sonnenaufgang sol auch sehr lohnend sein.

Neue Praktikantin

Hallo alle!

Nach langer Zeit meldet sich eie neue Praktikantin aus Cusco.

Das ist mein zweites Mal in Peru, vorletztes Jahr war ich schonmal da, aber als Freiwillige in einem Kinderheim in einem Dorf nahe Cusco im Valle Sagrado (im heiligen Tal). Es st schon seltsam, was einem wieder ganz natürlich von der Hand geht und was nicht. Mit dem Spanisch zum Beispiel hatte ich gar keine Probleme um wieder in den Fluss zu kommen. Allerdings ist seit meiner Ankunft schon mehr als eine Woche vergangen und ich erwische mich immer noch dabei, wie ich das Papier in die Toilette werfe.

 

Auch an die “Liebenswürdigkeit”hier zu Lande muss ich mich erst wieder gewöhnen.  In meiner peruanischen  Familie wird erwartet, dass ich beim Betreten des Raumes jeden einzelnen frohlockend begrüsse und nachfrage wie der Tag war, oder morgens, wie derjenige geschlafen hat. Was eigentlich eine eine schöne Angewohnheit ist, ist für mich eine Härteprobe. Das Problem ist ich bin ein ziemlicher Morgenmuffel. Zuhause bin ich vor dem Frühstück eigentlich nicht ansprechbar. Grade vorletztes Jahr hatte ich deswegen mit meiner Gastfamilie Streit. Ich hatte in meiner morgendlichen Verpenntheit nicht bemerkt wie unhöflich ich gewesen war, während sie sich die ganze Zeit wunderten warum ich sie hasste.

Mittlerweile ist alles geklärt und wir haben uns in der Mitte getroffen. Ich begrüsse alle höflich morgens, und wenn ich manchmal etwas grummelig dabei wirke wird mir das nachgesehen.

Das wars erstmal, viele Grüsse,

Melissa

Karaoke, baby!

Karaoke ist toll! Und eine prima Gelegenheit, um sich vor versammeltem Publikum zu blamieren. Und genau deshalb eine ideale Abwechslung für unser Café Berlin, das jeden Freitag Nachmittag bei ACUPARI stattfindet. Dachten wir uns.

Das waren unserer Meinung nach genügend gute Gründe, um das Projekt „Karaoke“ in die Tat umzusetzen. Also machten wir eine Liste der Dinge, die dringend benötigt wurden (und von denen ungefähr 90% noch nicht in unserem Besitz waren), hängten überall Poster auf und liefen in die Klassen, um auch alle anderen von unserer Idee zu begeistern.

Das Hauptproblem war, die Technik zu besorgen. Immer wieder geisterten Gerüchte durch die Büros der Sprachschule, denen zufolge noch zwei Mikrofone von früher existierten. Allerdings liessen die sich tagelang nicht auftreiben, bis sich jemand unerschrocken einen hoffnungslos chaotischen Schrank vornahm und dabei auf 1,5 funktionierende Mikros stiess. Da sich der Sound eines der beiden Mikros auf starkes Rauschen beschränkte, wurde hektisch nach Alternativen gesucht. Schliesslich liefen zwei von uns los, um sich nach den aktuellen Preisen für Mikrofone zu erkundigen – um kurz darauf desillusioniert nach einem Plan B zu suchen. Der fand sich im Laufe des Nachmittags: Wie üblich war der Freund eines Freundes die rettende Lösung, indem er uns seine Ausrüstung lieh. Von da an lief alles relativ glatt, und alle warteten gespannt auf den Start.

Den Barkeeper machte ein Freund und ehemaliger ACUPARI-Schüler, der einen wunderbaren Cuba Libre mit ziemlich konstantem Alkoholgehalt mixte ;) Ausserdem gab es noch Kaffee, Tee und Kuchen – zumindest am Anfang noch. Da sich der Raum nach anfänglichem Zögern schnell füllte, schrumpften die Vorräte rasend schnell. Gegen Ende wurde dann noch einmal eilig Bier nachgekauft, bevor sich der Abend aufgrund der späten Stunde auflöste.

Wir finden: Das muss wiederholt werden! :-) Aber seht selbst …

 

trio1

quartett

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musik

Este recital tiene como finalidad deleitar al público del Cusco con obras de Bach, Veracini, Eccles, Piazolla, Gershwin entre otros.

Las entradas estarán disponibles por el número 974727213 y éstas representan una donación de S./ 30.

Así mismo, el día del recital se estará sorteando entre los asistentes un desayuno para 2 personas por cortesía del Hotel Marriott El Convento.

Concierto LUIS MIGUEL VARELA

 

#enjoythesilence

Naturliebhaber und Radfahrer sollten sich ihre Wanderschuhe bzw. Räder schnappen und sich den wunderschönen und vor allem autobefreiten (!!!) Weg vornehmen, der von Pisac nach Urubamba führt. Um bei der Wahrheit zu bleiben, handelte es sich bei unserer sonntäglichen Radtour, die wir von Calca aus starteten, eher um einen Spontaneinfall als um einen professionell geplanten Trip.

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Abgesehen davon, dass unsere Tour eine Gesamtzeit von gerade mal 2 Stunden umfasste, liessen wir uns dabei ausreichend Zeit für jede Menge Fotos und Pausen. Deshalb verbrachten wir auch mehr Zeit auf dem Rastplatz als auf den Fahrrädern. Aber die Empfehlung bleibt: Wer sich ein wenig sportlich betätigen mag und vor allem in Ruhe die Natur geniessen möchte, sollte sich den Radweg nicht entgehen lassen. Hier ein paar Schnappschüsse ;-)

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Spontan Lust auf eine Radtour, die neben Sport auch kulturelle und kulinarische Erfahrungen miteinschliesst? Dann meldet Euch noch schnell für die “Cusco Mix Mountain Bike Tour” am kommenden Samstag (25.April) an. Es sind noch 5 freie Plätze zu vergeben!

Die Kosten richten sich nach der Teilnehmerzahl und beinhalten zwei Radtourführer, Mountain Bikes, Sicherheitsausrüstung (Helm, Handschuhe, Sicherheitsweste), Snacks für unterwegs, Trinkwasser, private Tourführer für Besuch der archäologischen Stätten, ein  typisches Lunchpaket, ein peruanisches Bier pro Person, typischen frischgepressten Saft auf dem Markt, ein Erste-Hilfe-Paket & Sauerstoff.

Preise

2 Gäste: $ 90.00 USD pro Person
3 Gäste: $ 82.00 USD pro Person
4 Gäste: $ 68.00 USD pro Person
5 – 7 Gäste: $ 60.00 USD pro Person

Nähere Infos zur Tour könnt ihr dem Flyer entnehmen ;)

Tasting The Road group info Cusco Mix ger

Neulich auf dem Land…

Am Wochenende beschlossen wir, dass es mal wieder Zeit wäre, aus dem touristischen und chaotischen Cusco zu fliehen. Wir, das sind ein paar ehemalige Sprachschüler aus Acupari, die jetzt als Voluntäre bzw. Praktikanten arbeiten und am Wochenende meist irgendwelche Ausflüge unternehmen, um sich die wunderschöne Umgebung Cuscos anzuschauen. Oder wie gesagt um einfach nur rauszukommen:-)
Wir trafen uns also in der Calle Puputi, wo die Busse Richtung Calca, Pisac oder Urubamba abfahren – oder auch „PISACCALCURUBAMBA“, wie es einem aus allen Ecken (und Garagen) von den Busfahrern entgegengebrüllt wird. Wenn man in einer Gruppe reisen möchte, ist es schon schwieriger, auf Anhieb einen Bus zu ergattern, in dem alle Platz finden. Und „Platz“ ist hier manchmal schon übertrieben: den Busfahrern ist es egal, mit welchem Komfort ihre Gäste reisen, sodass bei Bedarf auf den guten, alten Klapptstuhl zurückgegriffen wird, der zwischen die Sitze gequetscht wird. So war es auch diesmal. Die gute Nachricht: alle haben überlebt, wenn auch mit dem einen oder anderen blauen Fleck mehr;-) Und so gelangten wir nach einer 50-minütigen Busfahrt schliesslich nach Calca, wo wir eine Nacht im Landhaus eines Freundes unterkamen.

Am nächsten Morgen sollte es für die Sportler unter uns zum Wandern gehen, während eine Freundin und ich nach Pisac auf den Markt wollten. Es kam allerdings anders. Nachdem alle bis um 10 am geschlafen hatten, artete das Frühstück zu einem Brunch aus, der sich bis um 1 pm zog und sämtliche ambitionierten Pläne zunichte machte. Irgendwie störte es allerdings keinen von uns so richtig, und die Stimmung war gut, als wir stattdessen beschlossen, ein wenig mit dem Auto durch die peruanische Landschaft zu cruisen. Wir fuhren durch Huaran, Arin, Huayocari, Huallabamba bis nach Yucay, wo wir in dem hübschen Restaurant „Mixtura Valle“ eine ausgedehnte (Sonnen-) Pause sowie jede Menge Fotos machten.

Restaurant

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Anschliessend traten wir die Heimreise an, um Abends wieder in Cusco zu sein – nicht ohne Hindernisse, wie man unten sieht… die Batterie hatte uns kurz im Stich gelassen. Schade.

 

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Gott sei Dank funktionierte das Auto schnell wieder, und wir konnten weiterfahren. Unterwegs mussten wir dann allerdings unbedingt noch an einer ungewöhnlichen Konstruktion anhalten, die wohl zur Überquerung eines Flusses dient. Aber macht Euch selbst ein Bild:

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Ansonsten ist mir wieder einmal aufgefallen, dass jedes noch so kleine Dorf einen eigenen kleinen Fussballplatz vorweisen kann, auf dem sich kleine und grosse „Profis“ tummeln. Manchmal sogar mit Tribünen ;-)

 

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