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Konzerte in Lima

Hier möchte ich euch etwas Neues bieten. Konzerte internationaler Gruppen gibt es bis jetzt leider nur in Lima. Cusco ist bis heute Provinz geblieben in dieser Richtung. Trotzdem möchte ich hier in Zukunft einige Konzertdaten veröffentlichen für die, die ein bisschen länger in der Hauptstadt bleiben.

Metallica
Dienstag 19. Januar im Estadio San Marco

UB40

Donnerstag 28. Januar 2010 – Jockey Club del Perú.

Franz Ferdinand
Dienstag 30. März auf dem “Estacionamiento sur del Estadio Monumental”

Beyonce

Dienstag 16. Februar “Explanada del Estadio Monumental”


The Cranberries

lunes 8 de febrero en el estacionamiento sur del Estadio Monumental

Machu Picchu

Umweltschutz
Einwegflaschen sind in Machu Picchu zukünftig verboten. Bei Zuwiderhandlung kann es zu Strafen von bis zu 430 Euro kommen. Auch in den umliegenden Orten ist deren Verkauf verboten.

Neue Ausgrabungsstätten zugänglich
Vor drei Jahren fanden Mitarbeiter des Archäologischen Parks Machu Picchu im östlichen Sektor der Inkastadt vier Quellen eines Wasserkultes. Die Steine, die die Hauptquelle einfassen, sind mit Einkerbungen versehen, so Piedad Champi, leitender Archäologe dieser Forschungen. Die zweite Quelle sei kleiner, sie besitze seitliche Platten und eine Mauer aus einem einzigen Stein mit kleinen, gekerbten Steinelementen. Die beiden anderen Quellen seien ähnlich aufgebaut, allerdings mit einem rechtwinkligen System zur Wasserverteilung, um die Wassergeschwindigkeit zu dämpfen. Alle vier Quellen stehen im Zusammenhang mit religiösen Wasserkulten, da in der Weltsicht der Inkas das Wasser für das männliche Prinzip steht, während Pachamama (die Erdmutter) das Weibliche symbolisiert.
Außerdem wurden Höhlen, die als Gräber benutzt wurden, geschnitzte Mauern, Terrassen und kurvige Straßen der Inka-Zeit nun ins touristische Zentrum des archäologischen Komplexes von Machu Picchu integriert.
Die neuen Ausstellungsbereiche werden nach drei Jahren intensiver Forschungsarbeit zugänglich.

Neue Anbieter für Bahnfahrten nach Machu Picchu
Zwei neue Bahnunternehmen, Andean Railways und Inca Rail, steigen in den Markt für Zugreisen nach Machu Picchu ein. Im August haben beide Unternehmen einen Vertrag mit Perurail unterzeichnet, der es ihnen ermöglicht, auf der Zugstrecke Ollanta – Machu Picchu zu operieren. Inca Rail bietet die Route Cusco – Machu Picchu für ca. 40 US$ an. Das sind etwa 33% weniger als die anderen Anbieter vorweisen können

Lang, lang ist’s her

Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben. Manchmal mangelts es eben ein bisschen an der Motivation.

Dafür nun einige Neuigkeiten:

Paraglieder zum Schutz an den Stränden Limas
Limas Strände sollen ab Dezember mit Gleitschirmfliegern überwacht werden. Schon jetzt sind 500 Mann als Rettungsschwimmer im Einsatz. Aussserdem ist diese Polizeieinheit mit Jetskis ausgestattet. Im letzten Jahr hatten sie bereits rund 2000 Einsätze.

Peru und China ratifizieren Freihandelsabkommen
Der peruanische Präsident Alan Garcia erwartet, dass sich daduch der Andel mit China bis zum Jahre 2015 verdoppeln werde. Die chinesischen Inverstoren wollen hauptsächlich in den Bergau und den Erergiesektor, sowie in die peruanische Wind-, Öl- und gasinfrastruktur inverstieren.

Erste negative Folgen des Freihandelsabkommens
Der peruanischen Textilindustrie gingen  von Januar bis dieses Jahres ca. 120.000 Arbeitspläte verloren. Die billig Importe schwächen die heimische Textilindustrie und vor allem Kleinst- und Kleinunternehmer kämpfen ums überleben.  Der Vorsitzende der Branche  warnt vor einem Kollaps.

Über eine Billion Kubikmeter Erdgas gefunden
Petrobras, ein halbstaatliches Mineralölunternehmen aus Brasilien, ist bei Probebohrungen in Peru auf mehr als eine Billion Kubikmeter Erdgas gestossen. Mit dem Fund ist die Energieversorgung Perus für die nächsten 40 Jahre gewährleistet.

Machu Picchu Kurzfilm

So, zur Abwechslung mal was anderes. Diesen kleinen Film habe ich heute gefunden und möchte ihn euch nicht vorenthalten.

Machu Picchu Post – Kurzfilm

44 Häftlinge entkamen letzten Samstag bei einem Massenausbrauch in Bagua Grande im Norden Perus nachdem sie zuerst eine Meuterei vorgetäuscht und dann die herbeieilenden Wachen überwältigt hatten. Die Aufseher auf den Wachtürmen bemerkten den Ausbruch erst, als die Häftlinge aus dem Tor liefen, und obwohl sie das Feuer eröffneten, konnten sie den Ausbruch nicht verhindern. Unter den Entkommenen befanden sich verurteilte Mörder, Vergewaltiger, Räuber und Drogenschmuggler.

In der Region Espinar im Departement Cusco, 4000 m über dem Meerespiegel, wurde bei einer Haussanierung ein 5 Millionen altes Skelett eines Faultiers gefunden. Durch das trockene Klima in dieser Region konnten sich eine Vielzahl von Fossilien bis in die heutige Zeit erhalten.
Rodolfo Salas, Paläontologe am perunischen Naturkundemuseum betont die Wichtigkeit des Fundes: “Dem Faultierskelett kommt besondere Bedeutung zu, da es das erste vollständige Skelett seiner Art ist, das mit einem Alter von 5 Millionen Jahren in Amerika gefunden wurde.” Der etwa 3 Meter lange Pflanzenfresser lebte am Übergang des Miozän zum Pliozän und ist ca. 4 Millionen älter als bisherige Fossilien vergleichbarer Tiere.

Wie fast jedes Jahr während der Trockenzeit wurden auch jetzt wieder in der Nähe der alten Inkastadt Machu Picchu starke Waldbrände gemeldet.
Seit Sontagnachmittag bekämpften laut den Behörden rund 300 Arbeiter des Nationalen Kulturinstituts (INC), des Institus für Nationale Resourcen (Inrena) und der Nationalpolizei Perus das Feuer. Nachdem das Feuer 20 Stunden gewütet hatte, gelang es ihnen die Brände an den Berghängen des Chachabamba und des Phuyopatamarca, die sich rechts des Flusses Vilcanota befinden, zu löschen.
Wie das Nationale Kulturinstitut Perus (INC) meldete, war Machu Picchu zu keiner Zeit in Gefahr und es wurden auch keine Schäden an anderen archäologischen Stätten festgestellt.
Die Brandursache ist bis jetzt ungeklärt.

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