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1. Rock Festival in Lima

Tja…falscher Zeitpunkt, falscher Ort. Gerade bin ich aus Lima zurückgekehrt – mir tut noch der Hintern von der 22 stündigen Busfahrt weh – truddelt bei mir diese Nachricht ein:

Die Stadt Lima war auf der Suche nach einer Plattform um den vielfältigen nationalen Gruppen die Gelegenheit zu geben sich vorzustellen. Dies führte zur Entstehung des 1. Rockfestivals in Lima.

Das

I Festival Rock en el Parque de la Muralla 201
findet am
Samstag, den 27 März ab 15.00 Uhr im Parque de la Muralla
(Kreuzung Jr., Amazonas / Av. Abancay)
statt. Der Eintritt ist frei.

Auf die Ohren gibts von:

Elektropikal mit La Mente, Surf Rock von Los Protones, Autobús, die sich auf den Gig mit Franz Ferdinand vorbereiten, Catervas mit einer der besten nationalen Produktion im Jahre 2009, Fusion von Los Mojarras, ein bisschen Ska mit Barrio Calavera, die unverfrorenen Yacks, Las Amigas de Nadie, Los Wannabes y Mermelada Pesada aus Tarapoto.

Wer in Lima ist und Zeit hat, sollte das auf keinen Fall verpassen. Da sind doch ein paar Perlen drunter. Schickt mir Fotos, wenn ihr dort hingeht. ;-)

AEROSMITH in Lima

AEROSMITH starten mit ihrer “Cocked, Locked, ready to Rock” Tour in Südamerika und spielen am 22. Mai in Lima.

Hier der Link zur offiziellen Website: AEROSMITH

Die peruanische Regierung tut alles um den Tourismus in der Region wieder anzukurbeln. So wird es ab kommenden Donnerstag Inlandsflüge und Hotelunterkünfte zum halben Preis geben. Das Angebot gilt zunächst nur für Einheimische, soll aber  auf ausländische Touristen ausgeweitet werden.

Machu Picchu selbst kann ab  April wieder besucht werden. Die Reparaturarbeiten an den Zugangswegen sind mittlerweile abgeschlossen. Die Arbeiten an der beschädigten Bahnlinie verlaufen planmässig, sind aber voraussichtlich erst um den 15. April beendet.

Notstand in Cusco

Die letzten Tage war die Presse voll mit Schreckensnachrichten aus Machu Picchu. Alles Mögliche wurde erzählt, Wahres und Unwahres.

Da war die Rede von Amerikanern, die gegen Bezahlung von einigen hundert Dollar schneller evakuiert wurden, von überteuerten Preisen, Mangel an Lebensmitteln und Getränken und auch von fehlender Information. Was nun tatsächlich stimmt, darüber kann man spekulieren.

Kerstin Ullrich und Andreas Wezel ein Berliner Ehepaar kamen am vergangenen Freitag aus Machu Picchu. Sie waren 2 der Touristen, die dort tagelang festsaßen und mit dem Hubschrauber ausgeflogen wurden. Beide berichteten mir von diesen Tagen, in denen das Warten auf Hilfe den Tag bestimmte. Das größte Problem für sie war, der Mangel an Information, vor allem in den ersten beiden Tagen. Niemand wusste genau, wie es weitergeht, wo man warten soll, ob man den Bahnhof verlassen kann, oder ob man dann seinen Platz in der Warteschlange verliert. Die Touristen organisierten sich selbst, Gruppen wurden nach Nationalität gebildet und Listen angefertigt, nach denen die Älstesten und die Kinder unter ihnen zuerst ausgeflogen werden sollten. Bis auf wenige Ausnahmen soll das auch so funktioniert haben. Mit den Hubschraubern wurden auch Lebensmittel und Getränke eingeflogen, die Bevlölkerung Aguas Calientes hat für die Leute gekocht, während die jungen unter den Touristen mit anpackten um Ufer mit Sandsäcken zu schützen. Fazit der Beiden: Alles war soweit ok, bis auf das Informationsloch in den ersten zwei Tagen.

Vielen Dank Kerstin und Andreas für euren Bericht.

Fotos aus Aguas Calientes

Inzwischen sind alle Touristen evakuiert. Bis die zerstörte Bahnstrecke wieder aufgebaut ist, wird es nach Angaben Peru Rails mindestens 2 Monate dauern und solange wird Machu Picchu auch nicht zu erreichen sein.

Was mich persönlich an dem ganzen Wirbel stört, ist dass Machu Picchu und die Touristen, die sicher sehr gelitten haben, in der Presse breitgetreten werden, der Rest der Bevölkerung aber nicht ein bisschen erwähnt wird. Nicht nur in Machu Picchu bzw. Aguas Calientes hat es fürcherlich geregnet. Im Valle Sagrado – dem Heiligen Tal der Inkas – sind mehrere Brücken eingestürzt, Felder überflutet und Häuser zerstört. Südlich von Cusco existieren einige Dörfer praktisch nicht mehr. Hier haben Menschen, die schon vorher nicht viel hatten, den letzen Rest und ihre Heimat verloren. Mehr als 100.000 Peruaner büßten durch die Unwetter ihre Habe ganz oder teilweise ein. Rund 4600 Häuser und zahlreiche Brücken wurden beschädigt. 16’000 Hektaren Ackerland liegen unter Wasser. Allein im Valle Sagrado wurden rund 40 Hektar Mais zerstört.
Mindestens neun Peruaner und eine argentinische Touristin kamen durch Erdrutsche und Überschwemmungen ums Leben.

Für die Betroffenen wurde unter anderem bei Facebook eine Seite eingerichtet (CUSCO UNIDO CONTRA LA DESGRACIA!!). Dort findet man auch das Spendenkonto bei der BANCO DE CRÉDITO DEL PERÚ, das für die Geschädigten eingerichtet wurde.


Hier noch einige Videos:

Aguas Calientes/Machu Picchu + Valle Sagrado

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Lucre, südlich von Cusco

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Ich wünsche meinen Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr, ein langes Leben, Gesundheit, Glück und alles was ihr auch sonst noch wünscht. Gleichzeitig möchte ich mich auch bekanken, dass ihr mir trotz zeitweiliger Faulheit meinerseits die Treue haltet.

Das  Reggae Sunsplash auf Jamaica ist mit ziemlicher Sicherheit das größte Reggae Festival. Für Peru wird es das Asia Reggae Sunsplash Fest im Badeort Asia 100km südlich von Lima sein. Am 30. Jaguar 2010, der 1. Vollmondnacht im neuen Jahr, treffen sich dort Künster aus Jamaica und Peru, um in dieser Nacht den jamaicanischen Reggae mit dem peruanischen zu vereinen.
Aus Kingston werden Gregory Isaacs, der mit mehr als 500 Platten viel dafür getan hat den Reggae popular zu machen und das Duo The Wailing Souls, eine der ältesten Reggaegruppen Jamaicas aus den 60er Jahren erwartet.
An peruanischen Künstlern werden Pochi Marambio und Tierra Sur, und ausserdem Ascesi Nativa, Ysabel Omega, Laguna Pai und La Realzion spielen. Für letztere konnte ich leider keinen Link finden.

Eintritte können über folgende Website bestellt werden: Tu Entrada
Die Preise sind im Vorverkauf etwas günstiger:
1. Etappe (bis 28. Dezember)
Platinum S/. 125.00
VIP S/. 95.00
General S/. 64.00
2. Etappe (bis 20. Januar)
Platinum S/. 141.00
VIP S/. 115.00
General S/. 74.00
Voller Preis
Platinum S/. 156.00
VIP S/. 125.00
General S/. 85.00
Freuen Sie sich auf 11 Stunden Musik, von 4.00 Uhr nachmittags bis morgens um 03.00 Uhr. Ausserdem: Campingplatz, 1000 Parkplätze, Restaurants, Shuttlebusse nach Lima und zurück, Taxiservice an die umliegenden Strände Asias.

Seit 3 Jahren schon engagiert sich ACUPARI im Bereich Leseförderung. Nun starten wir den 3. Teil unseres Kinderbuchprojekts “Kinder erzählen Geschichten”  und haben dafür die ganze Geschichten und Erlebnisse rund um die Projektarbeit in einem separaten Blog mit zahlreichen Fotoshows von den Verteilungen auf dem Land und einigen Viedoclips für sie aufbereitet.

Können Sie sich vorstellen, einem fremden Kind weit weg in den peruanischen Anden ein Bilderbuch zu schenken?
Hier gehts zum Kinderbuchprojekt

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